Tagerechner

Homeoffice-Tage erfassen und Tagespauschale berechnen

Eine Arbeitswoche ist noch kein Nachweis für Homeoffice. Erfassen Sie hier Ihre tatsächlichen Datumsangaben. Der Rechner erkennt Duplikate und trennt den rechnerischen Betrag nach Kalenderjahren.

Tatsächliche Homeoffice-Tage zählen

Fügen Sie Ihre dokumentierten Tage ein, jeweils im Format JJJJ-MM-TT. Doppelte Daten werden nur einmal gezählt. Die Eingaben werden hier verarbeitet und nicht dauerhaft gespeichert.

Nach der Eingabe erscheint die Übersicht je Kalenderjahr.

0 doppelte Angaben wurden nicht erneut gezählt. Rechenregel pro Jahr: höchstens 210 Tage × 6 €.

Der Betrag ist keine Steuererstattung. Die Liste prüft weder Tätigkeiten noch die steuerliche Berechtigung. Es werden auch eingegebene Samstage oder Sonntage gezählt; entscheidend ist die tatsächlich begünstigte Tätigkeit. Für künftige Jahre muss die Rechtslage erneut geprüft werden.

Verantwortlich: Oscar Sanz, Entwickler und Betreiber des Tagerechners.Zuletzt aktualisiert: 15. September 2026

Was diese Tagesliste besser abgrenzt

Ein Zeitraum von Montag bis Freitag enthält möglicherweise fünf Arbeitstage. Daraus folgt aber nicht, dass Sie an allen fünf Tagen zu Hause gearbeitet haben oder die steuerlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Urlaub, Krankheit, Bürotermine und Dienstreisen lassen sich aus Anfang und Ende allein nicht erkennen. Deshalb zählt dieses Werkzeug einzelne dokumentierte Daten.

Sie können die Datumswerte aus Ihrer eigenen Aufzeichnung übernehmen. Verwenden Sie das Format JJJJ-MM-TT, beispielsweise 2026-09-01. Trennen Sie die Daten durch Zeilenumbrüche, Semikolon oder Komma. Texte wie Tätigkeitsbeschreibungen gehören nicht in dieses Feld. Bei einem ungültigen Datum erscheint eine Meldung; bis zur Korrektur wird kein Gesamtbetrag ausgewiesen.

Ein Beispiel mit Duplikat und zwei Jahren

Die Beispielschaltfläche lädt drei verschiedene Septembertage 2026, einen davon doppelt, und einen Januartag 2027. Die doppelte Angabe erhöht das Ergebnis nicht. Für 2026 bleiben drei erfasste Tage und rechnerisch 18 €. Für 2027 wird ein eigener Abschnitt mit einem Tag und rechnerisch 6 € gebildet. Die zweite Jahreszeile ist eine Modellrechnung mit derselben Regel, keine Zusage für eine künftige Steuerfestsetzung.

Bei 220 gültig erfassten Tagen eines Jahres bleibt die Tagesanzahl 220. Für den Betrag werden höchstens 210 Tage angesetzt, sodass die Obergrenze 1.260 € beträgt. Die zusätzlichen Tage werden nicht aus Ihrer Zählung gelöscht. Das erleichtert die Abstimmung mit einem Tätigkeitskalender.

Die Rechenregel und ihre Voraussetzungen

§ 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6c EStG regelt die Tagespauschale von 6 € bis höchstens 1.260 € im Wirtschafts- oder Kalenderjahr. Für Arbeitnehmer ist auch § 9 Absatz 5 EStG relevant. Der Rechner wendet ausschließlich diesen Zahlenmechanismus auf Ihre Datumsangaben an.

Im Grundfall verlangt die Regel überwiegende Tätigkeit in der häuslichen Wohnung und keinen Besuch einer außerhalb liegenden ersten Tätigkeitsstätte am betreffenden Tag. Für Personen, denen dauerhaft kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, enthält das Gesetz eine besondere Regel. Ein pauschales Wahlrecht für jeden gemischten Büro- und Heimarbeitstag wäre deshalb keine verlässliche Beschreibung.

Prüfen Sie vor der Eingabe, welche Tage in Ihrem Fall die Voraussetzungen erfüllen. Angaben zum Arbeitszimmer, Fahrtkosten und anderen Abzügen werden hier nicht gegeneinander optimiert. Die Liste stellt weder eine verbindliche steuerliche Prüfung noch eine Berechnung Ihrer persönlichen Steuerersparnis dar.

Eine nachvollziehbare eigene Aufzeichnung führen

Bewahren Sie die ursprüngliche Aufzeichnung mit Datum und tatsächlicher Tätigkeit selbst auf. Diese Seite speichert die eingegebenen Daten nicht dauerhaft. Beim Schließen oder Neuladen kann die Eingabe verloren gehen. Die angezeigte Zahl ist nur so belastbar wie die zugrunde liegende Dokumentation.

Wenn Sie zuerst mögliche Arbeitstage planen möchten, verwenden Sie den Arbeitstage-Rechner mit Feiertagen und Tagesnachweis. Für Urlaub und Abwesenheiten bietet der Jahresplaner 2026 eine ergänzende Übersicht. Planwerte und tatsächlich dokumentierte Heimarbeitstage sollten anschließend getrennt bleiben.

Häufige Fragen

  • Nein. Es multipliziert die erfassten Tage mit 6 € und begrenzt den Betrag je Kalenderjahr auf 1.260 €. Ob und wie sich dieser Betrag steuerlich auswirkt, hängt von Ihrer persönlichen Situation und den gesetzlichen Voraussetzungen ab.

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